Putze: Mein Leben im Dreck

Hausfrau, Mitte 40, geschieden Florence Aubenas hat am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, in Zeiten der Krise einen Job zu suchen Sechs Monate lang hat sie sich als Putzfrau verdingt f r einen Lohn von nicht einmal 700 Euro Ein aufr ttelnder Bericht ber das Leben am Rande des Existenzminimums Anfang 2009 meldet sich die Journalistin Florence Aubenas unter ihrem richtigen Namen, aber mit gef rbten Haaren und Brille, in einer fremden Stadt Arbeit suchend als Qualifikation hat sie allein ihr Abitur vorzuweisen Sechs Wochen sp ter findet sie einen Job als Putzfrau auf einer F hre allerdings nur stundenweise und zu einem Hungerlohn Also m ssen weitere Jobs her, und so hetzt Aubenas bald von einem Putzauftrag zum n chsten, der Zeitdruck bei der Arbeit ist enorm pro komplettem Bad sind auf der F hre gerade einmal drei Minuten vorgesehen und die Behandlung durch die Arbeitgeber entw rdigend In ihrer mitrei enden Reportage zeichnet Aubenas ein eindringliches Portr t der unsichtbaren Welt der Frauen ganz unten und zeigt, wie der Arbeitsalltag vieler heute tats chlich aussieht.
Putze Mein Leben im Dreck Hausfrau Mitte geschieden Florence Aubenas hat am eigenen Leib erfahren was es bedeutet in Zeiten der Krise einen Job zu suchen Sechs Monate lang hat sie sich als Putzfrau verdingt f r einen Lo

  • Title: Putze: Mein Leben im Dreck
  • Author: Florence Aubenas
  • ISBN: 3866122829
  • Page: 355
  • Format:
  • 1 thought on “Putze: Mein Leben im Dreck”

    1. Eins der wenigen Bücher das sich mit dem realen Leben beschäftigt.Hut ab vor Frau Aubenas, die das Experiment durchgezogen hat.Diese Erlebnisse sind nicht auf Frankreich beschränkt,das gibt es genau so auch in Jütland, München, Mailand, Utrecht, Liverpool, Saloniki.Es ist ehrlich und es ist real.

    2. Großartiges Buch über die Lage der Arbeiterinnen ohne abgeschlossene Berufsausbildung in Frankreichdie mit der entsprechenden im Deutschland durchaus vergleichbar ist. Aus ihrer Mitte heraus und damit so zu sagen fühlbar. Klare Empfehlung!

    3. Dieses Buch ist ein Erfahrungsbericht aus dem Bereichen der ungelernten, arbeitslosen Frauen die sich mit sehr schlecht bezahlten Jobs versuchen über Wasser zu halten. Die Autorin gibt die Stimmung und die Gefühle sehr gut wieder, allerdings ist es hilfreich wenn man sich ein wenig in Frankreich, der politischen Mentalität der Franzosen etwas auskennt. Was sehr gut vermittelt wird ist der Stolz dieser Menschen, aber auch das Setzenmüssen von Prioriäten (lieber monatelang Zahnschmerzen, dann [...]

    4. Ich habe mich durch das Buch fast hindurch gequält und überlege jetzt, es wegzulegen, denn die Autorin bleibt immer nur an der Oberfläche. Das einzig interessante an dem Buch ist, dass es einen ganz kleinen Einblick in die Arbeitswelt Frankreichs gibt, aber auch da bleibt die Autorin uns alles schuldig. Sie schreibt zum Beispiel nie, wie sie mit dem wenigen Geld, welches sie schwer verdienen muss, überhaupt hinkommt. Ich hatte mir viel mehr versprochen.

    5. Also die Idee fand ich gut, aber die Umsetzung nein danke. Ich mag schon keine französischen Filme, aber jetzt mag ich auch keine französische Bücher mehr. Ich weiß nicht, entweder ist es der Stil oder die Übersetzung. Langweilig, sprunghaft und eigenartig geschrieben. Ich hab es wieder mal nur zur Hälfte geschafft.

    6. Um die politische Situation und den großen Rechtsruck in Frankreich zu verstehen leistet dieses Buch einen wichtigen Beitrag.Es gibt einen Einblick in die Lebenswelt von Menschen, die sich völlig abgehängt fühlen und es wohl auch sind.Die Würde des Menschen ist eben leider doch antastbar.

    7. Hier wird alter Wein in neuen Schläuchen geboten. G. Wallraff hatte mit seinem Buch "Ganz unten" seinerzeit aufgerüttelt und eine ganz neue Form des Journalismus ins Leben gerufen. Einige seiner Nachfolgebücher wirkten dann allerdings schon wie das nochmalige und nochmalige Schlachten der Cash Cow.Mit dem hier vorliegenden Buch versucht nun die Autorin Florence Aubenas, auf diesen schon abgefahrenen Zug auch noch aufzuspringen.

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